Login

Der Login ist nur für Beschäftigte der Städtischen Berufsschule für das Hotel-, Gaststätten- und Braugewerbe vorgesehen.



Erasmus+ - Mobilität in der Gastronomie in Europa

 

 

 

Leonardo da Vinci Mobilität/Erasmus+


Dieses Programm wird finanziert aus Mitteln der Europäischen Union 

 

Emailkontakt:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Im Juli 2015 fand das diesjährige Vorbereitungsseminar in Assling vom 17. bis 19. statt.

 

Die diesjährigen Teilnehmer von links nach rechts:

Marie Klötzer, Gina Walter,Nadine Hofmann, Luisa Dreeke, Julia Urban, Selina Marier, Moubarak Madjedje, Katharina Meißner,

Ulrich Keller, Vreni Obenhuber, Claudia Meier (Koordinatorin), Corina Stranninger, Corinna Hintermeier, Burcu Baldik, Nicole Kerber,

Daniela Schäfer (Koordinatorin), Anette Brauner (Koordinatorin Garmisch)

 

 

 Gruppenfoto auf Hänger
Am 21. September flogen die TeilnehmerInnen in die Partnerländer und jetzt könnt ihr lesen, was sie bis heute so erlebt haben....

 

Folgende Teilnehmerinnen und Teilnehmer befinden sich gerade in folgenden Partnerländern:

 

England

 

Ansprechpartner: Burcu Baldik, Nicole Kerber

 

Mein Name ist Burcu Baldik und ich durfte 2015/2016 am Erasmus+ Projekt teilnehmen.

 

Ich bin nach England gereist. Wir sind am 21 September 2015 nach Plymouth gereist, mit Problemen. Unsere Tickets wurden falsch gebucht, also hatte ich zu viel Gepäck dabei.

 

Das Problem konnte ich aber schnell lösen. Als wir dann in London angekommen sind, wussten wir nicht weiter, haben erst mal 1 Stunde die Bushaltestelle gesucht. Nachdem wir dann endlich den richtigen Bus gefunden haben

 

sind wir nach Reading gefahren und von dort aus 4 Stunden mit dem Zug nach Plymouth.

 

Wir wurden ganz herzlich von Cat und Deny empfangen und wurden zu unseren Gastfamilien gefahren.

 

In meiner Gastfamilie war eine Französin und ein Ungare. Ich musste mein Zimmer mit der Französin teilen, die sehr unordentlich war. Musste sie mehrmals auffordern das Zimmer ordentlich zu halten und zu putzen,

 

das hat sie dann auch gemacht.

 

Am Dienstag 22 September 2015 war unser erster Schultag.

 

Wir waren Schüler aus Frankreich(2), Ungarn (2), Italien (4), Schweden (2), Deutschland(2).

 

Wir haben erst mal eine gemütliche Kaffeerunde gemacht und haben uns dem gegenüber sitzenden Person vorgestellt und die Person musste dann den anderen etwas über dich erzählen.

 

Später haben wir ein Rundgang durchs Schulhaus bekommen und durften im PL1 zu Mittag essen.

 

PL1 ist ein sehr modernes Restaurant wo die Schüler das Service lernen. Es ist auch für die Öffentlichkeit geöffnet.

 

Nachdem wir gegessen haben ist ein Polizeibeamter in die Klasse gekommen und hat uns für unsere eigene Sicherheit Tipps gegeben, die ganzen Telefonnummern und über die Gesetze Englands informiert.

 

Nach der Schule sind wir alle gemeinsam zu einem Pub gegangen und haben etwas getrunken ums uns noch besser kennenzulernen.

 

Wir haben eigentlich nur im PL1 geholfen und Donnerstags im Costa Kaffee oder in der Schulkantine. Montag bis Donnerstag hatten wir von 10-17 Uhr Unterricht und Freitags von 10-14 Uhr.

 

Montags war unser Ausflug-Tag wir sind zum Eden Projekt gefahren und zu einer Bierfabrik, Klettern und Abseiling nach Dartmoor, Basketball Spiel Plymouth Raiders vs Newcastle Eagles, City of Bath.

 

Am letzten Tag in der Schule haben wir ein Dinner für unsere Gastfamilien und für unsere Lehrer geplant. Wir mussten uns um das Menü, Einladungen, Flyer, Plakate und Entertainment kümmern.

 

Hatten einen super Abend, aber als es dann soweit war uns zu trennen sind die Tränen geflossen.

 

Fazit: Wir hatten alle eine super Zeit, wir haben alle jede Sekunde genossen und hatten mega viel Spaß. Es ist uns allen so schwer gefallen uns zu trennen.

 

Am 17. Oktober 2015 hat meine Reise mit einer Schwedin Louise nach Poole begonnen.

 

Wir haben im Sandbanks Hotel angefangen zu arbeiten.Wir haben unsere eigenen Zimmer bekommen mit Meeresblick. Ich liebe mein Zimmer.

 

Ich gebs zu am Anfang waren wir beide nicht so zufrieden aber mittlerweile haben wir uns eingelebt. Meine Chefs und die Mitarbeiter haben uns ganz herzlich aufgenommen.

 

Wir fühlen uns hier wohl. Nur das Essen ist nicht so meins, habe Probleme, bin vegetarisch.

 

Die Arbeit an sich ist ganz gut. Wir arbeiten viel im Teildienst, Breakfast und Dinner. Im Moment sind die ganzen Christmas-Partys, was auch ganz einfach ist. Die Arbeit macht schon Spaß mit den ganzen Mitarbeitern.

 

Da Restaurant und Bar zusammenhängend sind, werde ich auch oft an der Bar eingeteilt. Die Bar macht genauso Spaß und ist auch ganz einfach.

 

 

 

Fazit: Jeder macht seine eigenen Erfahrungen, jeder Mensch denkt und fühlt ganz anders. Ich hatte großen Heimweh. So weit weg von Zuhause. Ich glaube ich würde das Projekt nochmal mitmachen.

 

Da ich in Deutschland meine Ausbildung gemacht habe, bin ich ganz andere Standards gewöhnt, der Service in England ist eine Welt für sich. Alles ist vereinfacht und ganz simpel.

 

Für weitere Fragen  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

 

 

 

Tätigkeiten im Restaurant

Im Restaurant gibt’s insgesamt 4 Station, d.h 1&2, 3&4.

Frühstück
Um 7 Uhr öffnen wir das Restaurant für die Gäste. Die Gäste werden von den Supervisors platziert
und nach Heißgetränken gefragt. Die Servicemitarbeiter servieren dann die Getränke.
Zwischendrin werden die leeren Teller abgeräumt und sobald ein Tisch leer ist abräumen,
desinfizieren und wieder neu eindecken.

Das Frühstück geht bis 10 Uhr. Ab 10 Uhr dürfen wir für Dinner eindecken und mit unseren
Sidejobs anfangen. Unsere Sidejobs sind Butter schneiden, Staugsaugen, Buffetdienst reinigt das
Buffet und füllt wieder die Säfte, Marmeladen, Honig auf.
Falls wir schnell waren und Zeit haben putzen wir die Fenster oder die Menükarten.

Dinner
Wir öffnen um 18:30Uhr das Restaurant für Dinner.
Es läuft alles über Reservierungen ab. Der Gast wird wieder durch den Supervisor platziert und bekommt
die Menükarte die sich täglich erneuert. Die Weinkarte wird ebenfalls überreicht.

Eine Person ist für die Station eingeteilt die die Bestellungen aufnimmt.
Insgesamt hat man 3 Blätter wenn man die Bestellung aufnimmt,das erste kommt in die Küche, das
zweite bleibt am Pass für den Service und das letzte kommt in die Vorspeisen- Küche.
Zwei Mitarbeiter sind als Runner eingeteilt die das Essen servieren. Sobald der Koch Service ruft
gehen die Runner hin und bringen es dem Gast. Wenn der Gast mit dem Gericht fertig ist wird der
Hauptgang abgerufen und wieder bringt der Runner das Essen zum Tisch.
Nachdem der Hauptgang abgeräumt ist wird die Karte wieder dem Gast gegeben und er sucht sich
sein Dessert aus. Das wird dann auch aufgeschrieben und in der Patisserie angegeben. Der Runner
bringt es wieder raus.
Der Runner poliert zwischendurch die Teller und Kaffeetassen für das Frühstücksbuffet.
Nachdem alle Gäste weg sind wird das Buffet aufgebaut und die Tische für Frühstück eingedeckt.

 

 

 

Unsere Gruppe

 

Italien                                                                       Germany

 

Nicole, Giulia, Dalila, Federico und Nicolo            Burcu und Nicole

 

Frankreich                                                                Ungarn

 

Manon und Gouthier                                               Frank und Norbert

 

Schweden

 

Louise und William

 

Wir wurden aufgeteilt in die jeweiligen Gastfamilien. Nicole und ich sind zu Pam und Nigel Barring nach Hoe  gekommen, einem älteren Ehepaar das uns jeden Abend englische Spezialitäten zubereitet hat. Wir haben jede ein eigenes Zimmer bekommen und nur das Badezimmer mussten wir uns teilen. Ich muss erwähnen, dass ich sehr glücklich gewesen bin bei dieser Gastfamilien zu sein. Als ich mein Handy verlor ist Pam mit mir alle Plätze abgefahren wo wir unseren letzten Abend verbracht hatten. Auch als ich Probleme mit dem Zahn bekommen habe ist sie mit mir zum Zahnarzt und hat mir geholfen damit es keine Verständigungsprobleme gab. Sie ist nachdem ich weg war an ihrem freien Tag zur Polizei um nach meinem Handy zu fragen.

 

Der Start in England war nicht gerade einfach. Wir hatten Probleme mit unseren Flugtickets und konnten in England erst nicht den Bus finden den wir nehmen mussten um zur Zugstation zu gelangen. Am Abend erst sind wir schließlich in Hoe angekommen.

 

Für unseren ersten Tag wurden wir von Pam zur Schule gefahren. Unser erstes Treffen mit der gesamten Gruppe.

 

Unsere Ausflüge :

 

Tamar Cruise Boat Trip ( Sehr windig und sehr sehr kalt. Da der Wind sehr stark war wurde das Boot heftig hin und her geschaukelt. Nichts für Leute die Seekrank sind.)

 

Eden Projekt ( Ein riesiger Botanischer Garten mit Glashäusern die zusammen aussehen wie ein Regenwurm.  Sogar eine Abseilbahn gibt es dort. Und diese geht über den ganzen Garten.)

 

 

 

Spirit of Adventure  Dartmoor (Dieser Nationalpark ähnelt stark an einem Urwald oder man könnte ihn einfach mit dem Film Jurassic Park vergleichen. Teamwork war angesagt mit Wandern und Klettern. Leider ein regnerischer Tag.)

 

Basketball Game Plymouth Raiders vs Newcastle Eagles ( Ein aufregendes und interessantes Spiel. Es gab mehrere Pausen indem die Cheerleader getanzt haben.)

 

Sobald wir aber Freizeit hatten  sind wir zur Big Street gefahren und haben Erkundungen gemacht. Da alle Geschäfte sowie Bars um sechs schließen sind wir überall hingegangen um nach Pubs zu suchen die länger auf haben.

 

Hinter dem großen Einkaufszentrum konnten wir eine Bar finden die darüber auch gleich eine Disco hat. Wir waren auch in der angesagten Disco in der Nähe von der Marinebar die wir immer besucht haben.

 

Schulmäßig haben wir im Service mal im Restaurant mal im Kiosk oder in der Kantine gearbeitet oder durften in der Waschküche aushelfen. Wir haben eine PowerPoint-Präsentation für Diäten machen müssen und auch eine Planung für unseren letzten gemeinsamen Abend. 

 

Mit Federico aus Italien bin ich nach Lymington gekommen ins Stanwell House Hotel. Da wir durch eine falsche Information eines Bahnmitarbeiters von Westbury nach Plymouth gefahren sind kamen wir ebenfalls erst gegen Abend an.

 

Das Hotel besitzt ein Staff house wo die meisten Mitarbeiter ihre Unterkunft haben. Wir bekommen per Woche nur 70£ die aber erst am Monatsende ausbezahlt werden. Es gibt auch an Weihnachten und Neujahr keinen Urlaub da sehr viele Reservierungen und Veranstaltungen gebucht sind. Dafür bekommen wir eine Staff Party wo wir für 1£ alles trinken können was wir wollen. Und für die Unterkunft müssen wir auch nichts bezahlen.

 

Unser Staff house besteht aus einer gemeinsamen Küche einem gemeinschaffts Bad und vier Einzel-, drei Zweier- und einem Dreierzimmer. Das Dreierzimmer und ein Zweierzimmer haben ein eigenes Badezimmer mit getrennter Dusche und Badewanne.

 

Ich hatte das Glück ins Dreierzimmer zu kommen.

 

Die Mitarbeiter sind alle sehr offen und zuvorkommend. Sie schimpfen überhaupt nicht wenn du etwas nicht verstehst und korrigieren dich wenn du den Satz falsch sagst. Wir haben einen Mix aus Spanien, Portugal, Polen, England, Frankreich, Italien, Deutschland und Griechenland.

Ich habe mal Essen fallen lassen vor allen Chefs und dem Service-Manager: sehr unangenehm, aber keiner hat geschimpft.

Egal, neue Platte mit Essen holen, Hauptsache es geht schnell raus. Aber kein Geschimpfe.

Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick verschaffen.

 

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.stanwellhouse.com

 

Finnland

 

Ansprechpartner: Corina Stranninger, Ulrich Keller

 

Als damals das Programm startet habe ich nicht gewusst, was mich und Uli alles erwartet.

 

Wir wussten dann endlich wann es los geht  ->  21. September 2015 von München Richtung neue Heimat Helsinki für die nächsten 5 Monate. Angekommen am Flughafen in Helsinki  wurden wir von Johanna Westling abgeholt.

 

Dann sind wir zusammen mit den anderen in die Wohnungen gebracht worden, wo unser neues Zuhause sein sollte. Wir kamen aus ganz Europa zusammen: Lettland, Italien, England, Ungarn, Belgien, Schweden,

 

Frankreich und wir aus Deutschland. Wir waren insgesamt 12 Leute und hatten gleich von Anfang an eine tolle Atmosphäre. Wir haben einen Finnisch – Kurs gehabt bei unserer Lehrerin Frau Emma. Während der

 

Schulzeit arbeiteten wir im „Perho“ im Resteraunt der Schule. Die ersten 4 Wochen hatten wir viele Museumsbesuche, schöne Ausflüge an die Küste, zum Fischmarkt, nach Sumenlina Island und zum Flamingo Spa.

 

Wir haben die Ausflüge mit verschiedenen Schülern von der „Perho“ – Schule unternommen und uns mit ein paar angefreundet.

 

Danach starteten wir unsere Arbeit in unterschiedlichen Hotels und Restaurants. Uli fing an im Resteraunt „BANK“ und ich im 5-Sterne Hotel Kamp was beides in der Innenstadt liegt.

 

Wie uns in der Gastronomie gut bekannt ist gibt’s verschiedene Arbeitszeiten und Schichten.

 

Wir können sagen in Helsinki achten alle Restaurants & Hotels auf die Arbeitszeiten. Es kommt so gut wie nie vor, dass sie mal fragen ob man länger arbeiten könnte. Alle Leute in Helsinki sprechen sehr gut Englisch.

 

Nach den ersten Monaten haben auch wir gemerkt dass wir mittlerweile schon viel besser Sprechen und Schreiben in Englisch.

 

Restraunt BANK:

 

Als gelernter Koch beginnt mein Tag im Resteraunt um 7 Uhr und dauert bis 15:00 Uhr. Mein Restauraunt ist sozusagen eine Kantine. Wir bereiten Essen in sehr großen Mengen vor weil bis zu 800 Leute kommen

 

und vom Büffet essen. Meine Kollegen sind sehr nett und kommen mit meinem nicht so guten Englisch gut klar. Wir sind 12 Angestellte mit ein paar Hilfsarbeitern die teilweise mithelfen. Das Essen ist sehr einfach

 

und vielfältig. Es wird alles zum größtenteil frisch zubereitet. Am Wochenende sind viele Veranstaltungen und Meetings. Ich lerne sehr viel über Salate und verschiedene Zubereitungsarten. Dadurch das Helsinki einen

 

eigenen Fischmarkt hat gibt’s überall verschiedene und leckere Fischgericht wie auch bei mir im Restaurant.

 

5* Hotel Kamp:

 

Ich arbeite im Hotel Kamp 5*. Ich bin gelernte Hotelfachfrau und arbeite deswegen im Hotel. Bis jetzt habe ich in der Anfangszeit im Restaurant „Brasseri“ zum Frühstück, Lunch – und Dinner gearbeitet.

 

 Zur Zeit arbeite ich in der Bankett – Abteilung wo wir hauptsächlich Meetings aller Art, Hochzeiten oder Vorträge vorbereiten. Wir versorgen die Gäste von Kaffee, Tee bis belegten Sandwiches oder ganzen Frühstücksbüffets.

 

Im Service hat man die verschiedensten Arbeitszeiten aber man hat immer seine 8 –  9 Stunden am Tag zu arbeiten. Ich habe nette Arbeitskollegen und alle sprechen sehr gut Englisch.

 

 

 

Amsterdam

 

Ansprechpartner: Vreni Obenhuber

 

Hallo aus dem Venedig des Nordens, wo sogar auf dem Fahrrad Zeitung gelesen wird

 – aus Amsterdam :)

 

Seit September bin ich jetzt hier und trotzdem entdecke ich jede Woche neue schöne Ecken.. vor allem tolle Cafés, die gerade bei dem scheußlichen Regen umso gemütlicher sind.

Im Winter merkt man nämlich leider deutlich die 500m Höhenunterschied zu München (manche Stellen liegen sogar unter dem Meeresspiegel!): statt verschneit ist es einfach nur sehr nass :(

Aber nichts desto trotz passe ich mich den Holländern an und fahre so oft wie möglich mit dem Fahrrad, das geht sogar meistens auch schneller. Und damit ich richtig dazu passe, hab ich sogar 2 :D Eins hab ich mir gleich am ersten Tag gebraucht gekauft, das zweite wurde von meiner Unterkunft gestellt.

Ein paar Infos dazu: Ich wohne in einem etwas außergewöhnlichen Hotel – halb normales, halb Studentenhotel und erste ca. 5 Jahre alt. Die Zimmer sind glücklicherweise identisch, großes Doppelbett, Schreibtisch am ganzen Fenster entlang, Fernseher, großer Schrank und ein schönes Bad. Und pro Stockwerk eine Gemeinschaftsküche. Aber leider hat man nicht so viel miteinander zu tun wie ich es mir vorgestellt hätte. Man trifft sich vielleicht im Flur oder mal in der Küche und das wars... Aber allzu viel bin ich eh nicht daheim also ist es nicht so schlimm.

 

 

Apropos Hotel:

Zum Arbeiten bin ich im „DoubleTree by Hilton Amsterdam Centraal“. Ein großes modernes Hotel mit 557 Zimmer direkt im Zentrum. Dazu gehört auch die „Skylounge“, eine Bar mit Dachterrasse im 11. Stock! Die ist in der ganzen Stadt bekannt, unter anderem für den gigantischen Ausblick.

Außerdem wird einem als Mitarbeiter so einiges angeboten! Ich darf das Fitnessstudio mitbenutzen, bekommen 50% im hauseigenen Starbucks, Restaurant und der Skylounge. Dazu gabs am Anfang einen Gutschein für 2 Personen über jeweils 20€ und zusätzlich die Einladung zu einer inhouse experience, das bedeutet ich bekomme die Möglichkeit, die Erfahrungen eines Gastes nachzuvollziehen. Dazu gehört abends ein 3-Gänge Menü im Restaurant, anschließend eine Nacht im Hotel und am nächsten Tag ein Frühstück, ebenfalls alles für 2 Personen. Darauf freue ich mich schon extrem!! ;)

Aber arbeiten muss ich selbstverständlich auch. Als Köchin bin ich natürlich nur in der Küche, kann da aber alles sehen und werde wahrscheinlich an allen Posten eingeteilt, überall ca. einen Monat.

Gleich in der 2. Woche wurden mir schon Schichten alleine zugeteilt und viel Verantwortung übertragen. Am Roti (bzw. Saucier, also Fleisch, Fisch, Saucen etc.) war ich hauptsächlich im Frühdienst zum Vorbereiten von Veranstaltungen, während ich jetzt am Entremetier auch öfter Spätdienst habe und a la carte im Restaurant koche. Sehr interessant aber auch anstrengend!

 

Die Schichten sind ähnlich wie zu Hause, 5 Tage pro Woche und jeweils 8-9 Stunden, manchmal etwas kürzer oder auch mal ein bisschen länger je nach Veranstaltungen. Zufälliger- und glücklicherweise hatte ich gerade 5 Wochen in Folge das Wochenende frei, und wenn es mal was bestimmtes sein soll kann ich ohne Probleme mit einem meiner Chefs sprechen. Für einen bestimmten Termin hab ich sogar für diese Woche einen 3. freien Tag bekommen :)

 

Inzwischen wurde mir schon von mehreren Kollegen und Souschefs gesagt, ich solle doch bitte anschließend hier bleiben..oder sie würden mich dann im Februar einfach kidnappen ;) .. ich bin mir aber ehrlich gesagt noch nicht ganz sicher, München mit allem drum und dran fehlt mir schon auch!

 

In diesem Sinne – Liebe Grüße,

Vreni :)

 

Hotel:

http://doubletree3.hilton.com/en/hotels/netherlands/doubletree-by-hilton-amsterdam-centraal-station-AMSCSDI/index.html

mit Skylounge:

http://www.skyloungeamsterdam.com/en/

 

 

 

 

Türkei

 

Ansprechpartner: Gina Walter

 

Istanbul

Istanbul hieß früher Konstantinopel und ist die bevölkerungsreichste Stadt der Türkei.Sie ist das Zentrum für Kultur, Handel, Finanzen und Medien.

 Mit rund 14,37 Millionen Einwohnern,jährlich mehr als 11 Millionen Touristen aus dem Ausland zählt Istanbul überdies zu den zehn meistbesuchten Städten der Welt.

Die Stadt liegt am Nordufer des Marmarameers auf beiden Seiten des Bosporus,. Aufgrund ihrer weltweit einzigartigen Transitlage zwischen zwei Kontinenten und zwei Meeresgebieten, dem Schwarzen und dem Mittelmeer, verzeichnet sie einen

bedeutenden Schiffsverkehr und verfügt über zwei große Flughäfen Istanbul ist daher einer der wichtigsten Knotenpunkte für Verkehr und Logistik auf internationaler wie nationaler Ebene.Soviel zur Stadt kommen wir zu meinem 6 monatigen Aufenthalt.

 

Als ich in das Flugszeug stieg war ich schon etwas nervös,da ich nicht wusste wer mich vom Flughafen abholt und wo sich der Treffpunkt befindet.

Ich hatte zwar ein paar e-mails mit Serpil der ehemaligen Lehrerin der Schule an die ich kommen würde ausgetauscht doch irgendwie lief das eher schleppend mit den Antworten =). Naja aber als ich dann ankam wurde ich sehr nett von

Pelin der Vertreterin von Serpil  und zwei ihrer Schüler abgeholt.Sie waren gleich sehr freundlich und sprachen zum glück Englisch.

Die Unterkunft war ein kleines Hotel in welchem die Schüler der Tourissmus Schule den  Hotelaltag erlernen sollen.Es war nichts besonderes aber eigentlich ganz ok=)

 

In der ersten Woche hatte ich ersteinmal frei da, der andere Erasmus Schüler ein Franzose namens Matteu erst am 22 September kommen würde.

Das war ganz gut, ich hab erstmal geschlafen und die Shopping Malls erkundet ich wohnte in Etilar das ist ein ziemlich gutes viertel in Istanbul also auch sehr sicher.

Am ersten Abend hat mich Anastasia eine der Schülerinnen von der Tourismus Schule an die ich gehen würde mit Ihren Freunden mit in den Club genommen so habe ich gleich ein paar neue Leute kennengelernt.

Sie hat vor mir auch ein Praktikum in dem Hotel gemacht in das ich kommen würde

in der nächsten Woche nahm sie mich mit dort hin und stellte mich all meinen zukünftigen Kollegen und Managern vor.

Sie waren alle sehr lieb zu mir und haben mir gleich einen Trip zur Hagia Sophia und der blauen Moshee organisiert,mich aber auch gleich gefragt ob ich jede Woche einen Tag zur Einarbeitung kommen kann.

Ich sagte ja obwohl eigentlich erstmal Schule laut dem Programm das ich von Pelin erhielt vorgesehen war aber irgenwie hatte noch keiner eine genaue Vorstellung von unserem Unterricht und ich wollte mich ja auch schnell mit den neuen

Aufgaben zurecht finden hätte ich gewusst das mich eine 6 Tage woche erwartet hätte ich nie ja gesagt.=D

Dann ging es mit der Schule los,also wenn man das als Unterricht bezeichnen kann am Anfang war ich sehr motiviert wir hatten jeden Tag 2 Stunden Sprach Unterrich und am Wochenende frei bis auf  Samstag

da sollte ich ja in das Hotel.

Alles ganz ok man sollte aber etwas am Lehrmodell arbeiten wir hatten jeden Tag einen anderen Leherer,das ist an sich ja nicht von Bedeutung jedoch sollten diese Lehrer untereinander über den Stoff sprechen den sie bisher mit uns

durchgenommen haben so das man nicht jede Stunde das gleiche macht .

Ich hab mich ziemlich schnell von der Ilusion verabschiedet das ich diese Sprache innerhalb von einem Monat  lernen werde, aber zum Glück sprechen auf meiner Arbeit alle Englisch.

 

Am Donnerstag hatten wir immer koch Unterricht das hat uns zwar Nichts gebracht da der Franzose Barkeeper ist und ich an der Rezeption arbeitet aber es war trotzdem interessant und lecker =)  wir haben auch  Ausflüge gemacht.

Wir besuchten den ehemalingen Palast des Sultans und die blaue Moshee.

 

Einmal hatten wir Service Unterricht ,sehr amüsant, die Lehrer dachten wir wären auf dem Niveau vom ersten Lehrjahr aber wir wollten nicht unhöflich sein und haben mitgemacht es gibt eigentlich keinen großen Unterschied

zw der Türkei und Deutschland bezüglich dem Servicebereich.Nur das sie aufgrund des Klimas die Pommes meistens kalt servieren.

 

Im November ging es mit der Arbeit los ich kannte ja schon alle von meiner Einarbeitungszeit.Ich muss sagen das ich echt beeindruckt war und es auch immernoch bin,die Manager sind sehr entspannt und alle behandeln sich

mit Respekt sie machen viele Witze und kümmern sich sehr gut um mich am Anfang haben sie mich auch zur Bushaltestelle gebracht,weil ich einmal den falschen genommen hatte und irgendwo gelandet bin. Ich arbeite im

Renessaicance Istanbul Bosporus Hotel an der Guestrelation was sehr gut ist so lerne ich viele neue nützliche Dinge da sich das Kettenhotel sehr von meinem Lehrbetrieb unterscheidet.

Ich bin sehr froh an diesem Programm teilgenommen zu haben auch wenn es am Anfang nicht ganz leicht war.

 

Schweden

 

Ansprechpartner: Moubarak Madjedje, Selina Marier

 

Ich bin um 5 Uhr früh aufgestanden, habe vor Aufregung erst mal Zähne geputzt und der Familie Auf Wiedersehen gesagt.

Am Flughafen hab ich eingecheckt. Musste leider Übergepäck bezahlen.

Am Sicherheits-Check hab ich schon die Selina getroffen.

Ich hab mir gedacht  „oh nein, jetzt geht´s echt los nach Schweden für 5 Monate“- ein wenig aufgeregt war ich schon.

Wir sind von München nach Frankfurt geflogen unser Flug hatte Ungefähr 20 min Verspätung. Das hieß das wir nicht viel Zeit

hatten zum Gate zu kommen in Frankfurt. Ich und Selina liefen zu unserem Gate - wir waren die Letzten aber wir haben unseren Flug erwischt.

In Schweden angekommen passierte, was wir uns schon irgendwie gedacht hatten: unser Gepäck ist nicht gekommen.

Nachdem wir unser Gepäck als verloren gemeldet hatten wurden wir von den Schullehrern abgeholt und ins Hostle gefahren.

Ich hab mein Zimmer mit William (Frankreich) geteilt. Danach ist auch langsam der Rest der Erasmus-Gruppe gekommen. Wir waren insgesamt:

2.(Latvia),2.(England),2.(Finnland)2.(Italien)1.(Ungarn) 1(Frankreich) und 2 (Deutschland)

Am Tag 1 haben wir die Merike kennengelernt. Sie hat uns unsere Fahrkarten gegeben und uns aufgehklärt was man im Hostle

machen darf und was nicht. Danach sind wir alle zusammen in Stadt gehfahren. Um uns besser kennen zu lernen. Am nächsten

Tag sind alle zusammen mit der Mary (Lehrerin) in die Schule (Ester mosessons gymnasium göteborg) gehfahren und ein haben

einen Rundgang gemacht, Schulausweise und ein Schloss für unseren Spind für die  Kochkleidung bekommen.

http://goteborg.se/wps/portal/estermosessonsgym/

 

SCHULUNTERRICHT:

Wir hatte jede Woche montags kochen- nur die Erasmus Studenten. Wir haben schwedische traditionelle Gerichte gekocht.

Es war sehr gut, super und hat echt lecker geschmeckt!

 

Dienstags hatten wir auch kochen. Diesmal Service und Kochen getrennt weil mittags das Schulrestaurant geöffnet hatte,

in dem Gäste zum Essen kommen können. Ich war meistens in der kalten Küche. Jedes Mal  waren die Schüler von der Schule

dabei die auch alle super nett waren und uns alles gezeigt haben.

 

Mittwochs:

Civics: wir haben meistens über Schweden geredet und Fragen geklärt

Nutrition: Ernährung und gesundes Essen

Schwedisch: schwedisch lernen bzw. die basics

Englisch: besser englisch

Bakery: Schwedisches traditionelles Gebäck z.b cinnamon rolls

Schwimmen: 1 mal die Woche

 

Wir haben ein Mal pro Woche Lebensmittel von der Schule bekommen, die wir   dann im Hostle  gemeinsam zubereitet haben.

Es hat immer wieder Spaß gemacht zusammen zu kochen.

 

Jetzt komme ich zu den Ausflügen die wir hatten !!!

Jeden Freitag und Samstag hatten wir Ausflüge

Der erste Ausflug war eine Göteborg sightseeing tour.  Wir haben die Stadt und die Geschichte der Stadt kennengelernt.

Der zweite Ausflug ging nach Lieseberg, ein Freizeitpark in Göteborg der ziemlich groß ist und Riesenspaß gemacht hat.

Der dritte ging für 2 Tage auf eine Insel (böjrn) von Schweden. Wir sind mit dem Boot hin gehfahren und dort haben wir in einem großen Haus

gewohnt. Wir haben Krabben gefangen, gegrillt und sind in der Natur unterwegs gewesen. Die Insel war ziemlich schön

Der vierte Ausflug ging ins Kino. Film (the intern) 5.5/10 Punkte ;)

Der letzte Ausflug ging  ins Universum. Ein Museum / Zoo / Spielplatz- war auch ziemlich lustig !

Man kann feiern geh´n in Göteborg, ziemlich gut sogar, aber der Alkohol ist sehr teuer und man muss ein Mindestalter von  20 Jahren erreicht haben.

In der Letzen Wochen wurde uns gesagt in welche Betriebe wir kommen werden und wer mit wem untergebracht wird.

Ich wurde nach Alingsas (http://www.grandhotel-alingsas.se), das First Grand Hotel, geschickt. Es ist von Göteborg 40 min entfernt. Ich bin

sehr zufrieden mit dem Arbeitsplatz. Ich bin zwar als einziger Erasmus-Student hier, es ist aber nicht schlimm, im Gegenteil,  Menschen es ist super hier!

 

Italien

 

Ansprechpartner: Luisa Dreeke, Marie Klötzer