wichtige Mitteilung

Die Schule ist in den Herbstferien geschlossen. Das Sekretariat ist telefonisch erreichbar Di - Fr von 07:30 - 12:00 Uhr.

 Das Schulleitungsteam

 

 StD Bernt Horeth, Mitarbeiter in der Schulleitung; OStD Gernot Raab, Schulleiter; StD Theo Albrecht, ständiger Vertreter des Schulleiters; OStR Reinhard Lautenbacher, Mitarbeiter in der Schulleitung

Grußwort des Schulleiters, OStD G. Raab, zum Schuljahresende 2018/2019

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Name ist Gernot Raab und ich bin jetzt seit Februar 2017 Schulleiter an der Berufsschule für das Hotel-, Gaststätten- und Braugewerbe.

An unserer Schule sind wie im letzten Jahr rund 2500 Auszubildende der gastronomischen Berufe eingeschrieben und absolvieren neben der Ausbildung im Betrieb bei uns im Tages- und Blockunterricht ein umfangreiches Programm zur beruflichen und persönlichen Bildung.

Nicht nur bei den Abschlussprüfungen wird deutlich, wie viele engagierte junge Leute zu hervorragenden Nachwuchskräften in der Hotellerie und Gastronomie in München ausgebildet werden. Zusätzlich stellen sich besonders motivierte Auszubildende bei den Meisterschaften der Schule in allen Berufen dem Wettbewerb der Besten. Ganz besonders freut es uns dann, wenn bei den überregionalen Meisterschaften Schülerinnen und Schüler unserer Schule erste Plätze belegen. Ein besonderes Highlight war es, als sich Ende Oktober 2018 in Berlin Katharina Klinger und Carina Linnemann zusammen mit Julia Wörishofer aus Bad Wörishofen beim Bundeswettbewerb Gold holen konnten. Und bei den Bayerischen Meisterschaften in Nürnberg konnten wir mit unserem Team aus München den dritten Platz belegen: Herzlichen Glückwunsch an Sabine Forst, Sophie Lautenbacher, Anna Albrecht und Marco-Luis Schulze. Bei den Brauern und Mälzern gab es ebenfalls einen ersten Platz, nämlich für Dorothea Schiffmann vom Augustiner Bräu München.

Im Kerngeschäft Unterricht haben wir als Schule vielfältige Herausforderungen zu meistern. Von unseren gut 800 Auszubildenden mit nichtdeutscher Staatsangehörigkeit sind zwei Drittel weniger als vier Jahre in Deutschland und haben darum sehr häufig Probleme mit der Sprache, insbesondere mit den anspruchsvollen berufssprachlichen Aufgabenstellungen. Dazu kommt, dass sich der Asylbewerberanteil in den Fachklassen in den letzten drei Jahren verdreifacht hat und dementsprechend auch die Problemlagen, die sich aus dem Asylbewerberstatus ergeben, zugenommen haben.

Darum bin ich sehr froh, dass wir unsere Arbeit im Bereich der Lernunterstützung und Sprachförderung intensiviert haben. Eingebunden in die didaktische Jahresplanung, die wir dieses Jahr als Grundlage für alle Maßnahmen der Unterrichtsentwicklung abgeschlossen haben, versuchen wir, mit verschiedenen Fördermaßnahmen allen Auszubildenden einen erfolgreichen Start ins Berufsleben zu ermöglichen. Hier werden wir unter den Bedingungen des zunehmenden Fachkräftemangels gemeinsam mit den Betrieben unsere Anstrengungen als Duale Partner noch massiv erhöhen müssen.

Ich bedanke mich an dieser Stelle besonders bei meinen Kolleginnen und Kollegen, die neben den vielen besonderen Aktivitäten unserer Schule, wie diverse Meisterschaften, Israelaustausch und Erasmusprogramm, im Kerngeschäft Unterricht täglich hervorragende Arbeit leisten, mit neuen Ideen und Impulsen die Schulentwicklung voranbringen und sich in den letzten beiden Pädagogischen Konferenzen auf das Thema Unterrichtsentwicklung fokussiert haben.

Neben dem fachlichen Unterricht haben wir auch im Bereich der kulturellen, sozialen und politischen Bildung neue Angebote und Projekte entwickelt. Bei einer vom Referat für Bildung und Sport in Auftrag gegebenen Zusammenstellung aller Projekte und Aktivitäten der letzten drei Jahre waren wir selbst überrascht, was die Kolleginnen und Kollegen unter der Koordination von Frau John auf die Beine gestellt haben. Herzlichen Dank auch dafür.

Neben dem Schwerpunkt Unterrichtsentwicklung bearbeiteten wir weitere Themenfelder. So hat unser Krisenteam unter der Federführung von Christian Stuhl das Notfallkonzept der Schule neu konzipiert und dem Kollegium vorgestellt. Und das Team „Digitalisierung“ (Leitung Georg Albrecht) und die Anwenderbetreuer_innen arbeiten an der Erreichung der Ziele unseres Medienplans.

Im Vorwort des letzten Jahres konnte ich von der Teilnahme unserer Schule an der Münchner Schulklimabefragung berichten. Inzwischen liegen die Ergebnisse vor und werden von einem Experten der Universität den Teams der Schule vorgestellt und diskutiert. Dort, wo Handlungsbedarfe sind, werden wir gemeinsam Maßnahmen einleiten. Insgesamt kann man aber sagen, dass unsere Schülerinnen und Schüler in der Mehrheit das Verhältnis zu den Lehrkräften und den Umgang untereinander positiv bewerten. Interessant, aber letztlich nicht verwunderlich ist hierbei, dass bei den Berufsgruppen die im Blockunterricht an der Schule unterrichtet werden, die Zustimmungswerte am höchsten sind.

Für diese Zufriedenheit an der Schule tragen auch unser Sekretariat, das Team der Technischen Hausverwaltung, jetzt verstärkt durch Herrn Massimo Behring und die Frauen in den Spülküchen bei. Allen diesen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern danke ich ganz herzlich. Unser leider etwas verkleinertes Team der Berufsschulsozialarbeit, Frau Block-Krause und Frau Hornsteiner, hat nicht zuletzt aufgrund der oben beschriebenen Bedingungen viel zu tun. Danke dafür, dass sie sich den alltäglichen Problemen unserer Schülerinnen und Schüler annehmen.

Für mich als Schulleiter war das letzte Jahr ein besonderes: Im Dezember 2017 wurde mein Stellvertreter Johannes Starostzik zum Schulleiter befördert. Ich möchte ihm an dieser Stelle für die gute Zusammenarbeit nochmals recht herzlich danken. Und es hat dann leider über ein Jahr gedauert, bis die Stelle mit Herrn Theo Albrecht besetzt werden konnte. Mit unserem neuen Mitarbeiter (ab 01.05.2019) Herrn Reinhard Lautenbacher sind wir wieder ein vollständiges Schulleitungsteam. Bernt Horeth, auch ihm vielen Dank für das unermüdliche Engagement in der Übergangszeit, und ich freuen uns sehr über diese Besetzungen.

Bei verschiedenen Anlässen betone ich gerne, dass es sich für mich bei der Berufsschule für das Hotel-, Gaststätten- und Braugewerbe um die schönste Berufsschule in München handelt, da wir Berufe unterrichten, deren Aufgabe es ist, anderen Menschen Freude zu bereiten. Sehen Sie, auch auf unserer Homepage, die wir Dank Herrn Günter Zimmermann auf dem aktuellen Stand halten, was wir dafür alles tun.

Gernot Raab, Schulleiter